Trio Accanto // the last of their kin(d)
the last of their kin(d)
In zwei- bis dreihundert Jahren wird es nur noch wenige Tierarten auf der Erde geben. Auch der Lebensraum für Menschen wird knapp geworden sein. Das Trio Accanto macht einen Neuanfang und schließt einen Solidaritätspakt mit anderen gefährdeten Arten. Arten, die nicht mehr existieren oder nur noch in sehr geringer Zahl vorkommen – das Trio springt zur Seite und schafft eine musikalische Allianz aus gefährdeten und zukünftigen Arten, um sich auf die große Symbiose vorzubereiten. Bei zehn Komponistinnen und Komponisten hat es Werke in Auftrag gegeben, die sich musikalisch mit jeweils einer gefährdeten Spezies auseinandersetzen.

the last of their kin(d) 75‘
A speculative songbook of endangered species
Alle Werke: deutsche Erstaufführungen
Elnaz Seyedi
Silverback
(2025) 5‘
Annesley Black
breeding episodes of golden toads 1964-1987
(2025) 6‘
Cécile Marti
The Immortality
(2025) 5‘
Eric Wubbels
biawak_raksasa.zip
(2025) 5‘
Georges Aperghis
Aye-Aye Requiem
(2025) 5‘
Nik Bärtsch
Bonobo Boogie
(2025) 5‘
Dahae Boo
Empty wriggle
(2025) 5‘
Nadir Vassena
piccole, piccolissime cose
(2025) 5‘
Ezko Kikouchi
Antiguan racer
(2025) 5‘
Lilian Beidler
ad mare et terram. ein Abschliedlied an eine Riesensepia und andere Spezies
(2025) 7‘
Trio Accanto:
Marcus Weiss, Saxofone
Stefan Wirth, Keyboard-Instrumente
Christian Dierstein, Schlagzeug
Georg Lendorff, Video
Katinka Deecke, Dramaturgie
Veranstaltungsort
Radialsystem, Saal
18 Euro (erm. 12 Euro)
Kombiticket für Samstag: 60 Euro (erm. 40 Euro)
Karten im Vorverkauf über radialsystem berlin
und an der Abendkasse
- Deutschlandfunk Kultur: LIVE
- radio3 vom rbb: 20. März 2026, 20:03 Uhr, radio3 Konzert
Die Werke von Georges Aperghis, Annesley Black Dahae Boo, Elnaz Seyedi und Eric Wubbels sind beauftragt von Trio Accanto und finanziert von der Ernst von Siemens Musikstiftung. Die Werke von Cécile Marti, Nik Bärtsch, Nadir Vassena, Ezko Kikoutchi und Lilian Beidler sind beauftragt von Trio Accanto und finanziert von Pro Helvetia und der Fondation Suisa.