Portraitkonzert Hèctor Parra
Malerei und Literatur, aber auch Naturwissenschaften – alles wird von Hèctor Parra transformiert zu Musik und amalgamiert in seinen Werken. Spektakulär war 2010 seine Zusammenarbeit mit der in Harvard lehrenden Physikerin Lisa Randall. Der 1976 in Barcelona geborene Komponist ist ein Pionier der in den letzten Jahren stärker praktizierten Verknüpfung von wissenschaftlicher Forschung und künstlerischer Praxis.
Im Laufe des Jahres 2026 werden sämtliche Streichquartette und sämtliche Klavierwerke Hèctor Parras im Studio aufgenommen. Nach Pierre Boulez und Jean Barraqué widmet sich der Pianist Michael Wendeberg erneut dem pianistischen Gesamtwerk eines höchste Virtuosität erfordernden zeitgenössischen Komponisten. Für seine Streichquartette hat sich Parra das Fabrik Quartet gewünscht, das sich innerhalb kurzer Zeit auf dem dicht bevölkerten Markt der Streichquartette einen ganz außerordentlichen Ruf erworben hat und sein Debüt bei Ultraschall Berlin gibt.
Hèctor Parra
Sonate (2010) 20‘
für Klavier
Aracne (2015) 15‘
Streichquartett Nr. 3
Cell (Arch of Hysteria) (2016) 10‘
für Klavier
aus: Cinq études d’art
Un concertino di angeli contro le pareti del mio cranio (2020) 18‘
Streichquartett Nr. 4
Fabrik Quartet:
Federico Ceppetelli, Violine
Muzi Lyu, Violine
Jacobo Diaz Robledillo, Viola
Elena Cappelletti, Violoncello
Michael Wendeberg, Klavier
Veranstaltungsort
Radialsystem, Saal
18 Euro (erm. 12 Euro)
Kombiticket für Samstag: 60 Euro (erm. 40 Euro)
Karten im Vorverkauf über radialsystem berlin
und an der Abendkasse
- Deutschlandfunk Kultur: 17. Januar 2026, 22:00 Uhr, Konzert
- radio3 vom rbb: 20. März 2026, 20:03 Uhr, radio3 Konzert