Misha Cvijović: Record Release Talk
›Vida‹ bedeutet auf Spanisch ›Leben‹, im Serbischen ist es der Genitiv von ›Sicht‹ und ein archaisches Wort für ›Heilung‹. Außerdem eine slawische Göttin, die Kaiserin des Himmels.
›Vida‹ ist auch der Titel einer Porträt-CD mit Werken der Komponistin Misha Cvijović in der „Edition Zeitgenössische Musik“ des Deutschen Musikrats. Darauf enthalten mehrere Ensemblewerke, die im Herbst 2025 mit dem Ensemble Musikfabrik als Koproduktion mit Deutschlandfunk Kultur im Studio aufgenommen wurden. Kürzere elektronische Werke – und das Orchesterstück Lica Persefone, das 2025 bei Ultraschall Berlin auf dem Programm stand.

Pünktlich zu Ultraschall Berlin 2026 erscheint nun diese Porträt-CD. Ein guter Anlass für einen Record Release Talk: über das neue Album und die Komponistin, aber auch über die „Edition Zeitgenössische Musik“ im Allgemeinen. (Mit Amen Feizabadis Deep Siesta findet die Zusammenarbeit zwischen EZM und Deutschlandfunk Kultur unmittelbar nach dem Talk eine Fortsetzung.)
Musikalisch gerahmt wird das Gespräch von zwei elektronischen Werken von Misha Cvijović: Iktsuarpok für Minimoog und Tape, und Joy Duplex für Minimoog und Zuspielung, beide interpretiert von Sebastian Berweck.

Record Release Talk
Teilnehmende
Misha Cvijović, Komponistin
Olaf Wegener, Projektleitung ›Podium Gegenwart‹
Sina Miranda, Projektkoordination ›Edition Zeitgenössische Musik‹
Misha Cvijović:
Iktsuarpok (2021/22) 10‘
für Minimoog und Tape
Joy Duplex (2025) 7‘
für Minimoog und Tape
Uraufführung
Sebastian Berweck, Minimoog
Veranstaltungsort
Radialsystem, Studio