Ultraschall Berlin

Festival für neue Musik, veranstaltet von Deutschlandfunk Kultur und rbb Kultur.

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Ilya Gringolts

Ilya Gringolts

Ilya Gringolts - Bild © Kaupo Kikkas

Ilya Gringolts überzeugt mit hochvirtuosem Spiel und feinsinnigen Interpretationen und sucht dabei stets nach neuen musikalischen Herausforderungen. Als gefragter Solist widmet er sich neben dem großen Orchesterrepertoire auch selten gespielten sowie zeitgenössischen Werken. Parallel dazu gilt Ilya Gringolts’ Interesse der historischen Aufführungspraxis. So schmücken virtuoses frühes Repertoire von Locatelli oder Leclair sowie Paganinis Solowerke und Orchesterkonzerte seine Konzertprogramme. Bedeutende Komponist:innen haben neue Werke für ihn geschrieben, zuletzt unter anderem Chaya Czernowin, Lotta Wennäkoski, Mirela Ivičević, Augusta Read Thomas, Beat Furrer und Michael Jarrell.

Nach künstlerischen Kooperationen mit Orchestern wie dem Oslo Philharmonic, dem Hungarian National Symphony Orchestra, dem Rotterdam Philharmonic, dem BBC Symphony Orchestra, dem São Paulo Symphony Orchestra und der Filarmonica della Scala sind in der Saison 2025/26 unter anderem Konzerte mit dem Orchestre Philharmonique du Luxembourg, dem WDR Sinfonieorchester, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem Yomiuri Nippon Symphony Orchestra sowie den Düsseldorfer Symphonikern geplant. Außerdem ist Ilya Gringolts 2025/26 Artist in Residence des Orchestra di Padova e del Veneto. Mit seinen langjährigen musikalischen Partnern vom Australian Chamber Orchestra begibt er sich auf eine ausgedehnte Tournee, diesmal mit einem Programm auf historischen Instrumenten, das Werke von Vivaldi, Geminiani und Tartini, aber auch von neueren Komponist:innen wie Gubaidulina und Weinberg umfasst.

Ilya Gringolts konzertierte mit namhaften Orchestern wie dem Los Angeles Philharmonic, NHK Symphony Orchestra, Israel Philharmonic Orchestra, Singapore Symphony Orchestra, Royal Stockholm Philharmonic, Finnish Radio Symphony Orchestra, City of Birmingham Symphony Orchestra und dem Mahler Chamber Orchestra. Höhepunkte der letzten Jahre waren Projekte mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia Rom, dem Tonhalle-Orchester Zürich, den Wiener Symphonikern, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, den Bamberger Symphonikern, dem Helsinki Philharmonic, dem Budapest Festival Orchestra, dem Orquesta de Valencia, dem BBC Scottish Symphony Orchestra sowie dem National Symphony Orchestra Taiwan. Regelmäßig führen ihn Play- Lead-Projekte zu Orchestern wie dem Australian Chamber Orchestra, dem Orchestra della Svizzera Italiana, der Camerata Bern und dem Ensemble Resonanz. Diese Saison wird er zudem das Stuttgarter Kammerorchester sowie das Ensemble Resonanz leiten.

Im Rahmen seiner mit dem Diapason d’Or und dem Gramophone Editor’s Choice Award prämierten Einspielung von Locatellis Il labirinto armonico (2021) leitete Ilya Gringolts das Finnish Baroque Orchestra vom Instrument aus. Es folgte noch im selben Jahr die Solo-CD Ciaccona mit Werken von Bach, Pauset, Gerhard und Holliger, die ebenfalls den Gramophone Editor’s Choice Award erhielt. Seine umfangreiche Diskografie mit hochgelobten CD-Produktionen u.a. für die Deutsche Grammophon, BIS und Hyperion beinhaltet auch die von der Kritik gefeierte Einspielung von Paganinis 24 Capricen für Violine solo sowie die Einspielung des kompletten Violinwerks von Strawinsky (2018), aufgenommen mit dem Orquesta Sinfónica de Galicia unter Dima Slobodeniouk und ausgezeichnet mit dem Diapason d’Or.

Als Primarius des Gringolts Quartet feierte er Erfolge unter anderem bei den Salzburger Festspielen, beim Lucerne Festival, dem Edinburgh Festival, im Concertgebouw Amsterdam, in der Philharmonie Luxembourg, der Elbphilharmonie Hamburg und dem Teatro La Fenice in Venedig. Als äußerst geschätzter Kammermusiker arbeitet Ilya Gringolts regelmäßig mit Künstlern wie Nicolas Altstaedt, Alexander Lonquich, James Boyd, Peter Laul, Aleksandar Madžar, Christian Poltéra und Lawrence Power zusammen.

Nachdem er zunächst Violine und Komposition bei Tatiana Liberova und Zhanneta Metallidi in St. Petersburg studiert hatte, setzte Ilya Gringolts sein Studium bei Itzhak Perlman an der Juilliard School fort. Er ist bis heute jüngster Gewinner des internationalen Violin-Wettbewerbs Premio Paganini (1998) und war BBC New Generation Artist der ersten Stunde. Neben seiner Tätigkeit als Professor an der Zürcher Hochschule der Künste wurde Ilya Gringolts ab 2021 an die renommierten Accademia Chigiana in Siena berufen. Er ist außerdem Künstlerischer Berater des Mizmorim Festival in der Schweiz. Ilya Gringolts spielt eine Violine von Stradivari (1718 „ex-Prové“).

Website von Ilya Gringolts

Konzerte
  • Ilya Gringolts // DSO // Giedrė Šlekytė
    So. 18.01.2026 20:00 Uhr
    Haus des Rundfunks: Großer Sendesaal des rbb
  • Hans Werner Henze: Ariosi
    Fr. 16.01.2026 22:00 Uhr
    Radialsystem, Saal
  • György Kurtág: Kafka-Fragmente
    Do. 15.01.2026 19:00 Uhr
    Heimathafen Neukölln

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